Wollen wir es sein und koennen wir es sein?
Der
zweiten Generation Inder oder Deutsch-Inder in Deutschland wird haeufig eine
Botschafterrolle Indiens in Deutschland zugesprochen, in die sich diese
Generation immer wieder gedraengt fuehlt, derer sich die meisten dieser Gruppe
jedoch gar nicht bewusst ist, und die die wenigesten der Deutsch-Inder wirklich
uebernehmen koennten. Botschafter eines Landes und einer Kultur kann man nur
sein, wenn man die Kultur selbst versteht und vermitteln kann. Es gehoert dazu
ein Verstaendnis der Philosophie, der Sprache, Religion und des taeglichen
Lebens in Indien, das nicht viele der der in Deutschland lebenden Deutsch-Inder
vorweisen koennen. Dazu so denke ich ist die deutsche Sozialisation zu
dominierend. Eine klassische Botschafterrolle koennten sie also gar nicht
uebernehmen.
Und
warum sollten sie auch? Sollte diese Generation nicht viel weniger fuer ein
Land oder eine Kultur, als als fuer die Kombination der Kulturen stehen und
liegt hier nicht die eigentliche Botschafterrolle? Botschafter fuer Toleranz,
Andersartigkeit, kulturelle Vielfalt in Deutschland sein, Die Botschafterrolle
ist und kann nicht das Indische sein sondern sie muss das Anderssein in
Deutschland betonen - natuerlich mit indischem touch. (Die eigentliche
Botschafterrolle Indiens so denke ich haben z.B. die indischen Studenten in
Deutschland und auch die nach Deutschland ausgewanderte Elterngeneration).
In
der Botschaft der Vielfalt und kulturellen Andersartigekeit liegt allerdings
auch eine grosse Buerde, denn sie verlangt von uns selbst die Toleranz zu
zeigen und sie bedeutet anhand der indischen Kultur, der wir sehr nahe stehen,
eine Synthese
Dazu
gehoert mehr als nur eine Klutr zu verstehen, dazu gehoert beide Kulturen soweit
zu verstehen, dass wir in beiden Laenders als Botschafter
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