Monday, 1 October 2012

Sind wir Botschafter Indiens?


Wollen wir es sein und koennen wir es sein?

Der zweiten Generation Inder oder Deutsch-Inder in Deutschland wird haeufig eine Botschafterrolle Indiens in Deutschland zugesprochen, in die sich diese Generation immer wieder gedraengt fuehlt, derer sich die meisten dieser Gruppe jedoch gar nicht bewusst ist, und die die wenigesten der Deutsch-Inder wirklich uebernehmen koennten. Botschafter eines Landes und einer Kultur kann man nur sein, wenn man die Kultur selbst versteht und vermitteln kann. Es gehoert dazu ein Verstaendnis der Philosophie, der Sprache, Religion und des taeglichen Lebens in Indien, das nicht viele der der in Deutschland lebenden Deutsch-Inder vorweisen koennen. Dazu so denke ich ist die deutsche Sozialisation zu dominierend. Eine klassische Botschafterrolle koennten sie also gar nicht uebernehmen.
Und warum sollten sie auch? Sollte diese Generation nicht viel weniger fuer ein Land oder eine Kultur, als als fuer die Kombination der Kulturen stehen und liegt hier nicht die eigentliche Botschafterrolle? Botschafter fuer Toleranz, Andersartigkeit, kulturelle Vielfalt in Deutschland sein, Die Botschafterrolle ist und kann nicht das Indische sein sondern sie muss das Anderssein in Deutschland betonen - natuerlich mit indischem touch. (Die eigentliche Botschafterrolle Indiens so denke ich haben z.B. die indischen Studenten in Deutschland und auch die nach Deutschland ausgewanderte Elterngeneration).
In der Botschaft der Vielfalt und kulturellen Andersartigekeit liegt allerdings auch eine grosse Buerde, denn sie verlangt von uns selbst die Toleranz zu zeigen und sie bedeutet anhand der indischen Kultur, der wir sehr nahe stehen, eine Synthese 
Dazu gehoert mehr als nur eine Klutr zu verstehen, dazu gehoert beide Kulturen soweit zu verstehen, dass wir in beiden Laenders als Botschafter

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